Dienstag, 27. November 2012

Nachtwandel

Eigentlich wollte ich an diesem schönen Oktober-Wochenende bloß die Atmosphäre der Stadt einatmen, in der mein Studentenroman "Habichthorst", an dem ich zurzeit arbeite, spielt und das Studentenleben vor Ort nochmals auf mich wirken lassen.

Samstag, 10. November 2012

Die Wohnungsnot kommt!

Wer mich im Sommer 2001 in meiner damaligen Bleibe – Wohnung wäre ein zu euphemistischer Begriff – besuchte, den lachte im Eingangsbereich des unteren Flurs der Schädel eines toten Habichtes an, umrahmt von schnulzigen 50er Jahre-Bildern und einer schmuddeligen Tapete aus ebendieser Zeit. Und das war nur der erste Eindruck. War die Fassade außen frisch renoviert, so gammelte das Badezimmer größtenteils warmwasserfrei im Originalzustand des Jahres 1947, in der Küche wucherte der Schimmel. Der Teppichboden im Schlafzimmer und die marode Pritsche, auf der ich zu liegen hatte, moderten seit Jahrzehnten vor sich hin.
Einst ein stolzer Vogel.
Der Habicht.

Quelle: Michael Bührke  / pixelio.de

Das beschriebene Ambiente in besagter Studenten-WG hat mich so nachhaltig verstört, dass ich darüber zurzeit einen Roman schreibe („Habichthorst“). Ich war ein armer Student im reichen Baden-Württemberg auf der Suche nach bezahlbarem Wohnraum.


Auf meiner Reise nach Berlin vor kurzer Zeit ist mir aufgefallen, dass alle Welt über die explodierenden Miet- und Immobilienpreise spricht.


Samstag, 3. November 2012

Im Café

Jeden Tag erhöht sich die Anzahl der Gaststätten in unserer Stadt, die ich fortan meiden werde. Heutiger Gewinner ist ein Café im Zentrum der hiesigen Shopping Mall. Als ich kam, waren einige Plätze frei. Doch ich hätte die Anzahl der Personen in der Schlange hochrechnen sollen.