Der Mann mit der Säge



Mein erster Roman ist bei folgenden Händlern als E-Book erhältlich: Amazon, iTunes, Google Play, Tolino, Weltbild, Thalia, Kobo oder auch beim Distributor selbst, Neobooks. Hier geht's zur Produktseite.

Worum geht's?

Martin Wolf steht politisch unter Druck: Seine Wiederwahl als Bürgermeister ist in Gefahr, nachdem Oskar Lafontaine aus der Bundesregierung ausgeschieden ist und die Umfragewerte in den Keller gehen. Martin beschließt, seinen Freund und Förderer Erwin Lohse zu opfern, weil er zu alt ist.

Doch Erwin nimmt den Kampf auf. Ein Kampf, der mit harten Bandagen im Stil der Mafia geführt wird. Währenddessen führt Erwin Lohses Sohn einen Ehekrieg gegen seine Frau. Mittendrin Erwins Enkeltochter Nina, die scheinbar einzige Familienangehörige, die einen klaren Kopf bewahrt.

Als ein fürchterliches Familienunglück geschieht, erkennt Nina den Bürgermeister als Hauptschuldigen. Sie versucht, die Ehre ihrer Familie wiederherzustellen und die Wiederwahl Martin Wolfs mit allen Mitteln zu verhindern.

Politik-Thriller trifft Familienroman. Jens van der Kreet spannt einen großen Bogen, der sich über zwei Legislaturperioden streckt. Das saarländische Arbeitermilieu wird genauso lebendig wie die politische Berliner Bohème. 

Wenn ich an die Entstehungszeit von „Der Mann mit der Säge“ denke, dringen Erinnerungsfetzen in mein Gehirn. Die Szene, in der der Bürgermeister seinen Sohn schlägt, drang mir ins Hirn, als ich mit meinem Fahrrad durch die gutbürgerliche Gegend in Neckarstadt-Ost fuhr, die Szene, als alle Verwandten im Trauerhaus dasaßen und nicht fassen konnte, was da gerade passiert war, drang mir ins Hirn, als ich gerade auf dem Weg ins Sozialamt Mannheim war, um meine GEZ-Befreiung als Student zu beantragen.

„Der Mann mit der Säge“ - mein Debütroman! 2004 schrieb ich die ersten Kapitel, als ich auf meine erste Anstellung wartete. Die Zeit ging ins Land, ich wanderte nach Berlin aus. Erst nach vielen Jahren kam ich zurück nach Saarbrücken. Und ich spürte, dass hier was liegen geblieben war: Der Mann mit der Säge! Dieses Manuskript, dass mir zehn Jahre lang im Magen lag, das nun nach oben wollte.

Ich gab diesem Manuskript die Chance: Ich verbarrikadierte mich in meiner Bibliothek, an meiner Seite nur zwei Flaschen Rotwein pro Abend (dass solch eine Arbeitsmoral nur an Wochenenden möglich war, kann sich der geneigte Leser denken). Und dann schreiben, schreiben, schreiben.

Als es vollbracht war, waren elf Monate vergangen. Ich war mit dem Erreichten zufrieden. Der Mann mit der Säge ist noch nicht der literarische Höhepunkt, zu dem ich strebe, aber er ist mein solider Erstling. Und das wird er bleiben!

Worum geht’s?

Saarländische Kleinstadt. Politischer Lobbyismus. Plötzlich eskaliert die Situation, und was vorher Vereinsmeierei war, wird plötzlich Ernst. Nina Lohse, die angehende Journalistin, verliert keine Zeit, um den Mann fertig zu machen, der das Drama in ihrer Familie verursacht hat.

Mit "Der Mann mit der Säge" endet für mich das persönliche Kapitel "Politik", das mich viele Nerven gekostet, aber wenig Ertrag für meine Lebenssituation gebracht hat!

Nun zum Schreiben an sich:

Warum ich für einen nicht lektorierten Roman Geld verlange?

Nein, Millionär will ich damit nicht werden. Aber ich freue mich über einen Roman, der den Leser 99 Cent gekostet hat und mir ein paar Cent an Einnahmen bringt mehr, weil ich dann das Gefühl habe, wenn einer gezahlt hat, dann liest er den Text auch.

Bei einer Gratisaktion werden schon mal 600 Stück abgesetzt, aber keiner weiß, ob diese Testexemplare nicht auf irgendeiner Datenbank versanden und nie wieder angefasst werden.

Ich hoffe, von euch zu hören. Schreibt mir gerne eure Erfahrungen oder rezensiert die Romane auf Amazon. Ich mag diese Internetkultur, in der es Dialog zwischen Leser und Autor gibt.

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